sven hoffmann | Liquid Hearts

 

LIQUID HEARTS

 

Pool ist nicht gleich Pool. Es gibt zuhauf schnöde Massenware, viele Urlaubsorte in aller Welt sind voll davon. Es gibt aber auch wahre Schmuck-stücke, Pools mit Historie, solche, in denen die Reichen und Schönen und Mächtigen und Wichtigen gebadet haben. Oder die aus anderen Gründen etwas Besonderes darstellen.

Den primussen inter pares unter den Schwimmbecken hat Sven Hoffmann einen Besuch abgestattet; natürlich nicht nur in der Badehose, sondern auch mit der Kamera in der Hand.

Er fängt die berührende und verführende Ästhetik ein, die dem Wasser im Pool innewohnt; die beim Betrachter augenblicklich den Wunsch weckt, in das kühle Nass einzutauchen; abzutauchen in eine andere Welt. Eine Ästhetik, die auch schon andere Künstler inspiriert hat.

Hockney beispielsweise erschien das private Schwimmbad als Synonym für den American Way of Life. Seine großformatigen Bilder stellen die Lichtreflexe auf dem leicht bewegten Wasser dar; mal sehr formal, dann wieder naturalistischer; je nachdem, wie das Licht auf ihm tanzt. In Derays Film „Swimming Pool“ spielt ebendieser an der Seite der Weltstars Romy Schneider und Alain Delon die Hauptrolle und ist Schauplatz einer Amour Fou, einem Wechselspiel der Gefühle, der Erotik, von Enttäuschung und Hoffnung und Tod. Hoffmanns Fotografien fügen der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Pool eine weitere, bisher ungesehene Komponente hinzu: das geordnete Chaos im Rhythmus von Liebe und Leidenschaft, Jugend und Ewigkeit – Liquid Hearts eben.

 

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